IoT

Die Vernetzung von Gegenständen, Geräten und Maschinen über das Internet wird als das Internet of Things (IoT) bezeichnet. Dabei umfasst IoT sowohl alltägliche Gebrauchsgeräte wie Kaffeemaschinen oder Toaster als auch industrielle Investitionsgüter wie Nutzfahrzeuge oder Produktions-Maschinen. Grundsätzlich tauschen die vernetzten Geräte untereinander Daten und Informationen aus und automatisieren auf diesem Weg Prozesse und Produktion.

Wie funktionieren Aktoren, Sensoren und Broker?

Sensoren werden an festen oder beweglichen Orten angebracht und reagieren beziehungsweise ermitteln fortan Zustände und Veränderungen. Die Messergebnisse werden in Daten umgewandelt und und an vorgesehene Steuereinheiten weitergeleitet. In der Folge führt das System eine zuvor festgelegte Aktion aus. Dabei ist der Aktor für die Umwandlung der Signale beispielsweise in eine Bewegung und somit die beschriebene Ausführung verantwortlich.

Während die Sensoren besonders für die Erfassung der relevanten Daten verantwortlich sind, kommuniziert der sogenannte Broker in der IoT-Plattform mit den Aktoren und betreffenden Endgeräten. Dabei stellen die Geräte Subscriber für bestimmte Dienste und Daten dar. Somit wissen die Broker welche Geräte in den mobilen privaten Netzwerken welche Informationen erhalten sollen.

Das Smart Home entwickelt sich mit IoT weiter

Insbesondere Hausbesitzer schätzen bereits heute die umfangreichen Möglichkeiten die das Smart Home ihnen hinsichtlich Sicherheit und Komfort bietet. Automatisiertes Einschalten von Beleuchtungen zu einer bestimmten Uhrzeit, bei Eintritt der Dunkelheit oder aus der Ferne sind nur einige Beispiele. Immer häufiger wird auch beim Kauf von Hausgeräten wie Waschmaschinen oder Geschirrspülern auf die Vorteile der Vernetzung geachtet.

Die Leistungen im Internet der Dinge erbringen insbesondere die Mobilfunk-Netzbetreiber und deren Reseller. Dabei führen die Provider besondere IoT-Tarife, die sich hinsichtlich Datenverbrauch, regionaler Nutzung oder weiterer Gebühren unterscheiden können.

Unterschiedliche Standards für das Internet of Things

Im Internet of Things haben sich einige Standards etabliert, die die automatische Konnektivität von Geräten und Objekten sicherstellen. Die IoT-Standards basieren dabei auf unterschiedlichen Funktionalitäten und Rahmenbedingungen. Damit sind die Standards für verschiedene Gegebenheiten jeweils mehr oder weniger geeignet. So bietet beispielsweise der Übertragungs-Standard NB-IoT die Anbindung von Objekten über Schmalband. Aufgrund von geringem Stromverbrauch können die Admins die Objekte an abgelegenen Orten ohne Stromanschluss platzieren. Die genutzten Batterien verrichten ihre Dienste meist über mehrere Jahre zuverlässig.

Business-Nutzer im IoT

Im Business-Umfeld gewinnt IoT zunehmend an Bedeutung. Die Hersteller von Hausgeräten, Produktions-Maschinen und Fahrzeugen integrieren immer mehr Sensoren in den Geräten und stellen die Konnektivität sicher. So kann sowohl der Mehrwert der Objekte gesteigert werden als auch Absätze für neue und ergänzende Services wie automatisierte Wartung, Ferndiagnosen und gegebenenfalls Warnmeldungen erschlossen werden.

Insbesondere in der Industrie werden die Vorteile, die sich durch die Vernetzung der Maschinen und Produktionsstätten ergeben, deutlich wahrgenommen. Im Industrial Internet of Things werden daher durch die Zusammenführung von IT und industrieller Fertigung neue Potentiale hinsichtlich Wettbewerbsfähigkeit und Kundenausrichtung erschlossen.

Aufgrund der steigenden Zahl von lokalen Campus-Netzwerken steigen auch die Möglichkeiten mit dem Internet-der-Dinge die Produktivität in den Unternehmen zu steigern. In den privaten Netzen können Firmen immer mehr Geräte und Objekte integrieren. Dabei sinken technischer Aufwand und Kosten durch die fortschreitende Standardisierung und den 5G-Ausbau. Die Objekte erhalten dabei einen SIM-Datensatz und lassen sich somit in das IoT-SIM-Management einfügen und darüber verwalten.