Shared mobile networks

Wenn die Nutzer von Mobilfunknetzen an manchen Standorten keinen Zugang haben, so stellt sich sofort die Frage nach alternativen Möglichkeiten. Oftmals bieten andere Provider durchaus Empfang mit verfügbaren Kapazitäten vor Ort. In diesen Situationen können shared mobile networks die Lösung für die Versorgung von deutlich mehr Anwendern sein.

Verbesserung der mobilen Internetversorgung durch shared mobile networks

Auch heute noch begleiten Funklöcher die Wege der mobilen Internetnutzer. Durch Network-Sharing können beispielsweise grundsätzlich unterversorgte Regionen besser für die mobilen Anwender nutzbar sein. Dabei steht die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur durch die jeweiligen Netzbetreiber im Zentrum der Betrachtung.

Bei der gemeinsamen Nutzung von mobilen Netzwerken kommen einige unterschiedliche Varianten in Frage. So können Netzbetreiber beispielsweise sowohl Zugangsnetze (RAN) als auch Kernnetze teilen. Dabei können einzelne Standorte oder eine Vielzahl von Basis-Stationen und Antennen betroffen sein.

Nutzer wünschen sich überall den flexiblen Netzzugang

Besonders in ländlichen Regionen oder im Ausland ist es um die Internetversorgung nicht immer gut bestellt. Während im Ausland oftmals unklare Roaming beziehungsweise Tarifsituationen den Nutzern das Surfen schwer machen, fehlt der Zugang auf dem Land gelegentlich gänzlich. Grundsätzlich finden sich noch zu viele Situationen, in denen auch erfahrene und viel-reisende Anwender nur mit beachtlichem Aufwand ihren Internetzugang sicher gewährleisten können. Häufig greifen die Nutzer in diesen Fällen auf möglicherweise unsicheres öffentliches WLAN oder VPN-Verbindungen zurück. Aus Nutzersicht wäre hingegen das automatische mobile Wechseln der mobilen Verbindung in einem geteilten Netzwerk wünschenswert.

Energieeinsparungen durch shared mobile networks

Durch die geteilten Netzwerke haben die Betreiber durchaus die Möglichkeit Energie einzusparen. Letztendlich müssen weniger Basis-Stationen die entsprechenden Kapazitäten vorhalten, die möglicherweise gar nicht benötigt werden. Durch das Network-Sharing können die Provider insbesondere in ländlichen Regionen auf den Betrieb vielfältiger Antennen-Standorte verzichten.